17/11/2021

Uwe Boll II – Die Stimme der Vernunft

Und denkt Boll an Deutschland in der Nacht, dann ist er um den Schlaf gebracht

Vor einem Jahr hatte ich mich erstmalig mit Uwe Boll beschäftigt. Unter anderem ging es um sein Projekt „Deutschland im Winter“. Jetzt soll der erste Part der geplanten Trilogie im Februar 2022 veröffentlicht werden. Im Zentrum des ersten Teils stehen die Morde von Hanau. Ich habe nichts von dem zurückzunehmen, was ich vor einem Jahr über Boll geschrieben habe. Aber ich bin hin- und hergerissen von seinem Auftritt, den er auf einem Panel – von „Weekend of Hell 2021“ bestritt. Eine Convention für Fans des Horrors, die zumeist einmal jährlich im Ruhrgebiet abgehalten wird. Er ist bei allem für und wider, extrem unterhaltsam, aufrichtig, aufklärend, verrohend und immer schön grenzwertig und drüber. Und so kann ich fast identisch diesen Beitrag mit den Schlussworten des ersten fortführen: „Ein Film von ihm im Wettbewerb der Berlinale ist unvorstellbar, aber Netflix, da geht was. Hau rein, Boll!“ Sein politisches Engagement ist hochenergetisch. Ich bin gespannt, ob Axel Milberg demnächst wirklich in einem Boll-Film dabei ist. Für Geld machen die Schauspieler ja alles – fast alles. Und mit einer Aussage von Boll aus seinem Panel will ich euch jetzt schon Appetit machen, nämlich das „Philipp Amthor unfickbar“ ist. Hier ist das Video, die ersten 10 Minuten könnt ihr euch schenken, dann nimmt Boll Fahrt auf. Viel Spaß!

©2021 Text & Bildrechte | Carsten Aschmann, VG Bild-Kunst

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